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Jahresrückblick 2021 und Prognose 2022

Es ist so weit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und überall starten die Pläne für das nächste Jahr und die Gespräche darüber, wie 2021 denn so war.

 

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich, was einen Rückblick für 2021 anging, zuerst nicht wirklich wusste, ob ich dieses Jahr verabscheuen oder mögen sollte. Die Pandemie ging – und geht – mir gehörig auf die Nerven und kurz war ich gewillt zu sagen, sie hätte mein Jahr versaut.

Doch dem ist nicht so.

 

Wir neigen dazu, uns zu sehr auf das Negative zu konzentrieren.

Was ist  2021 passiert, was mich glücklich macht?

Zu allererst habe ich meinen wundervollen Mann am 22.02.2021 geheiratet – eine kleine, aber traumhafte Hochzeit, die ich wohl nie vergessen werde. Mitten in der düsteren Pandemiezeit ein helles Licht, was einen die dunklen Zeiten kurz vergessen ließ. Wirklich, schöner hätte sie kaum sein können.

 

Mein 2021 war voller Liebe!

Dann habe ich mich in diesem Jahr dazu entschlossen, wirklich ganz offiziell Autorin zu sein und dazu zu stehen. Ich habe meine Instagramseite hochgenommen, eine auf Facebook erstellt und meine Website erschaffen. Ich habe den NaNo gewonnen.

 

Mein 2021 war voller Mut, neuen Schritten und Erkenntnissen!

Außerdem habe ich drei Bücher geschrieben! Sie sind nicht überarbeitet, aber sie sind geschrieben - echt viel Arbeit in diesem Jahr. Zusätzlich zu den Dreien, die veröffentlicht werden sollen, habe ich im Januar 2021 noch ein weiteres geschrieben, was vermutlich nie meinen PC verlassen wird – obwohl ... sag niemals nie? Also sind es sogar 4 (!) Bücher!

 

Mein 2021 war voller Fantasy und Kreativität!

Viele meiner Plotbunnys haben es auf meine Ideenliste geschafft, ich habe gelernt, Tarotkarten zur Ideenfindung zu nutzen und dadurch weitere wundervolle Einfälle erhalten! Ich habe mich weitergebildet, mir Schreibratgeber durchgelesen und meinen Stil verbessert. Außerdem habe ich bei der Piper-Challenge mitgemacht, wenn ich auch nicht zu den Auserwählten zähle. Auch Rückschläge sind wichtig und haben mir das Jahr versüßt.

 

Mein 2021 bestand aus vielen tollen und kreativen Ideen.

Nach mehreren Jahren habe ich den Kontakt zu meiner besten Freundin wiedergefunden und es war, als hätten wir nie eine Pause gehabt, uns nie ein wenig auseinandergelebt. Ich habe zwei weitere tolle Freunde nach über 2 Jahren wieder besucht und einen wundervollen Urlaub bei ihnen in Koblenz verbracht. Bilder davon findet ihr auf Instagram, ich muss erst noch nach den Postingrechten fragen ... bisher gelten die nur für da. Nach über 4 Jahren Funkstille habe ich die beiden Personen wieder kontaktiert, die früher mit das Wichtigste für mich waren. Auch hier hält der Kontakt nach wie vor an, nächstes Jahr bin ich auf eine Hochzeit von einer von beiden eingeladen.

 

Mein 2021 bestand also aus tollen Menschen und einer Menge Wärme!

Was vielleicht am wichtigsten ist: Ich habe mich mit mir selbst beschäftigt. Mit meiner Psyche, meinen Gedanken, meinen Ängsten und Sorgen. Etwas, was ich lange vor mir hergeschoben habe und was furchtbar wichtig im Leben ist! Es ist unheimlich lehrreich, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und seine Baustellen in Angriff zu nehmen!

 

Mein 2021 war voller Lektionen und Offenbarungen.

Wenn ich mir so einmal anschaue, wie mein Jahr 2021 war, kann ich nur sagen: Sehr schön. Mein Jahr war toll, wie es ist und ich denke, ich kann 2022 gut daran anknüpfen.

Was also geschieht 2022?

Zuerst einmal hat mein Alphaleser bis Januar "Wenn der Himmel fällt" durch – das Buch, in welchem die ersten drei Kapitel auch bei der Challenge eingereicht und überarbeitet sind. Da ich meine Testleser, die mit diesem Buch angefangen haben, nicht mit einem Neuen verwirren will, vollende ich erst dieses.

 

Im Januar 2022 überarbeite ich also "Wenn der Himmel fällt" und schicke es anschließend an meine Betaleser.

 

Im Februar dann mache ich mich daran, meinen ersten New Adult Roman zu planen – während ich mir neue Ideen mit der Tarotkartenmethode besorgte, flatterte sie ins Haus und ich dachte mir "Hm, vielleicht kann ich es ja mal versuchen!". Also mache ich, was ich auch anderen immer predige: Mich etwas trauen.

 

Im Februar 2022 erwecke ich "Das Nichts in mir" zum Leben und im März 2022 werde ich diesen Ideen eine Persönlichkeit schenken!

 

Nun, mein Buch "Emblem des Dämons" ist schon lange alphagelesen und wartet auf seine Überarbeitungen. Auch, wenn es mir bei den Gedanken an die ganze Arbeit ein wenig graut, muss ja auch das irgendwann gemacht werden. Immerhin will ich veröffentlicht werden, da gehört diese Arbeit dazu.

 

Im April 2022 überarbeite ich also "Emblem des Dämons" und schicke es danach an die Betaleser!

 

Ich denke, danach habe ich eine kleine Pause verdient. Mein Kopf wird rauchen und sich weigern, weiterzumachen, also werde ich mich ein wenig mit mir selbst beschäftigen. Ich werde zeichnen, Schmuck herstellen, zocken und lange schlafen. Lesen, telefonieren und Freunde treffen.

 

Dem Mai 2022 widme ich vor allem mir selbst.

 

Mein diesjähriges NaNo-Projekt "Das Licht der Toten" ist rohes Mett. Eine solche Rohfassung, dass es beinahe noch blutig ist. Ich muss mich daran machen, eine solide Alphafassung daraus zu erschaffen und nach meinem kleinen Selbstfindungsurlaub werde ich mich wohl genau dem widmen. Ich werde es überarbeiten und danach meinem Alphaleser in die Hand drücken, der sich bis Dezember 2022 mit mir zusammen damit beschäftigen kann.

 

Der Juni 2022 wird dem Buch "Das Licht der Toten" gewidmet.

 

Ich denke, im Juli 2022 werde ich meinen New Adult Roman überarbeiten und aus dem Mett eine Fassung machen, die mein Alpha lesen kann – nach dem anderen Werk, versteht sich. Vielleicht tausche ich die Werke aber auch, dass "Das Licht der Toten" noch ein Jahr warten muss – ich schaue mir mal den Markt an, wie gut das New Adult nächstes Jahr noch läuft. Dann sehen wir weiter.

 

Der Juli wird der Mettbearbeitung gewidmet – wieder einmal.

 

Im Monat danach werde ich von meinen Betalesern "Wenn der Himmel fällt" zurückerhalten. Ich werde mich mit Hochtouren daran werfen und überarbeiten, was zu überarbeiten ist, es noch einmal selbst lesen, korrigieren und dann wegschicken. Diesen Monat geht "Wenn der Himmel fällt" zu den Agenturen, die gerne eine vollständige Fassung des Manuskriptes haben wollen. Außerdem habe ich es dann endlich vollkommen fertig. Die Agenturen, die nur die ersten drei Kapitel wollen, bekommen es natürlich vorher.

 

Der August wird also ein "Wenn der Himmel fällt"-Monat.

 

Danach werde ich es etwas ruhiger angehen lassen, weil der NaNo mit rasenden Schritten auf mich zukommt. Von daher widme ich ihn mir selbst, meinen Hobbys und den organisatorischen Arbeiten als Autorin.

 

Mein September 2022 wird ruhiger, aber organisatorisch.

 

Der Monat vor dem NaNo wird einzig den Planungen für den NaNo gewidmet. Ich werde mich an die Welt von "Im Schatten der Götter" setzen und anfangen zu plotten, Charaktere zu erstellen, Welten zu bauen und Magie zu erschaffen.

 

Mein Oktober 2022 steht unter dem Stern der Planung – anstrengend, aber notwendig.

 

Und der NaNo? Nun, da werde ich die Planung zu einem Roman reifen lassen und versuchen, in diesem Monat wieder einen gesamten Roman rauszuhauen. Ich werde schwitzen, weinen und lachen und gemeinsam mit anderen Autor:innen fieberhaft an meinem Werk basteln.

 

Der November 2022 gehört einzig und allein "Im Schatten der Götter".

 

Und der letzte Monat des Jahres? Vermutlich werde ich nach dem NaNo ein wenig Ruhe brauchen. Also werde ich nicht viel tun. Ich werde mich dem Weihnachtsstress hingeben, lesen, zocken, zeichnen oder Schmuck herstellen. Ich werde die Zeit mit meiner Familie verbringen und mich an den Anfängen von "Das Licht der Toten" oder "Das Nichts in mir" setzen und langsam mit der Überarbeitung anfangen.

 

Mein Dezember 2022 widme ich dem Weihnachtsfest, mir selbst und ein klein wenig meinem Buch "Das Licht der Toten".


Hm, wenn ich das durchgehe, ist mein 2022 doch schon gar nicht schlecht geplant. Wirklich, klingt bisher echt gut durchdacht. Natürlich ist es nicht so einfach, das alles einzuhalten – wir wissen ja gar nicht, was 2022 so kommt! Doch ich bin optimistisch, dass ich zumindest grob diesem Plan folgen kann!

 

Vorsätze nehme ich mir übrigens keine vor. Ich denke, wenn man etwas ändern will, sollte man nicht darauf warten, bis sich eine Jahreszahl ändert. Wenn man sich verändern will, sollte man es gleich tun.

 

Wie sieht denn eure Planung aus? Wie war euer 2021? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

 

Ich wünsche euch schon einmal im Voraus ein fröhliches Weihnachtsfest, tolle und besinnliche Feiertage und schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr – ich weiß nicht, ob ich es schaffe, noch einmal vorher zu schreiben!

 

Eure

Nathalie

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