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Der NaNo 2021 und Ich

Mich beschäftigt derzeit hauptsächlich dieser Tag, weswegen ich unheimlich wenig Zeit habe. Wenn ihr nicht wisst, was der NaNo überhaupt ist, hier eine kurze Erklärung:

 

Der NaNoWriMo, oder auch “National Novel Writing Month” – in einem Wort: NaNo – ist eine Art kreative Challenge, die jedes Jahr im November stattfindet. Ziel ist es, in einem Monat mindestens 50.000 Wörter zu schreiben – wer es schafft, sogar einen ganzen Roman. Das Werk soll hierbei nicht ästhetisch ansprechend sein, sondern das Ziel ist vielmehr, in diesem Monat den “inneren Lektor” abzuschalten. Man darf nicht mehr ewig über jeden Satz nachdenken, da man gezwungen ist, erst einmal “drauflos zu schreiben”. Für mehr bleibt auch gar keine Zeit! Runtergebrochen auf jeden einzelnen Tag heißt es: 1667 Wörter mindestens an einem Tag zu tippen, um am Ende des Monats auf das Soll zu kommen.

 

Generell tippe ich unheimlich schnell und habe mehr als 400 Anschläge in der Minute auf der Tastatur – aber dieses Jahr wird es mir wohl etwas schwerer fallen, die 50K zu knacken. Ich habe letztes Jahr bereits inoffiziell am NaNo teilgenommen und irgendwas um die 120.000 Wörter getippt. Dort schrieb ich allerdings einen Roman, den ich schon seit Jahren niederschreiben wollte, der tippte sich quasi “von alleine”.

 

Und jetzt? Aktuell weiß ich nicht einmal, welchen meiner Plotbunnys ich verschriftlichen soll. Also gut, weiß ich schon … aber ich habe nicht wirklich eine Ahnung von der Handlung.

 

Wenn ich eine Idee habe, ist diese ganz grob – da ich ein Plantser bin, ist das nicht so schlimm. Allerdings muss auch ich mich selbstredend einmal hinsetzen und mir Gedanken über die Charaktere machen. Sie müssen sich entwickeln, sich mir vorstellen und mir ihre Geschichten erzählen.

 

Nun … das haben sie noch nicht getan, weil ich absolut keine Zeit habe, mich damit auseinanderzusetzen.

 

Ich fahre in Urlaub. 4 Wochen – okay, 3 ½. Ich muss eine Menge planen, musste bis vor Kurzem meinen Roman für die Piper-Challenge beenden. Ich hatte schlicht keine Zeit, den NaNo zu planen – und bin den halben Oktober weg. Da wird das mit der Planung schwierig. Ich denke daher, dass mir dieser NaNo schwerer fallen wird. Ich werde sehr knapp vor dem 01.11. den Roman planen müssen.

 

Aber ist das nicht irgendwie auch der Reiz an der Sache? Wirklich schnell, wirklich viel schaffen?

 

Was ich weiß: es wird Fantasy – wie immer. Vermutlich Dark oder Low Fantasy. Es wird um Untote und Heilige gehen, um den Versuch, Akzeptanz zu schaffen.

 

Akzeptanz für andere, Akzeptanz für sich selbst.

 

Ich finde es wichtig, die Botschaft seines Buches zu kennen - und das ist etwas, was mir meist sofort in den Sinn kommt, bevor ich überhaupt die gesamte Handlung kenne. Und in meinem NaNo-Bunny wird es um Selbstverwirklichung gehen. Akzeptanz, Liebe und den Wunsch, etwas in einer Welt zu bewirken, in der Untote als Ausgestoßene gelten.

 

Und ihr? Habt ihr schon Ideen, was ihr verschriftlicht?

Schreibt es mir gerne in den Kommentaren!

Eure

Nathalie

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